Schwachstelle in aktuellen CPUs entdeckt

In aktuellen CPUs wurde eine Schwachstelle entdeckt, die es erlaubt, möglicherweise sensible Daten für einen potenziellen Angreifer auslesbar zu machen.
Dies betrifft bisher viele Hersteller moderner Prozessoren, unter ihnen Intel, AMD, ARM und andere. Es gilt auch für ältere Modelle sowie die meisten aktuellen Betriebssysteme.
Bisher ist allerdings keine erfolgreiche Ausnutzung dieser Schwachstelle bekannt geworden.
Da Probleme mit Produkten von Anti-Viren Software Herstellern aufgetreten sind und Microsoft in diesem Zusammenhang ausdrücklich vor der Installation des Updates vom Januar gewarnt hat, raten wir in diesem Fall abzuwarten, bis der Hersteller Ihrer Anti-Viren Lösung grünes Licht für das Update gegeben hat, um mögliche Systemstillstände oder Ausfälle zu vermeiden.
Ferner werden zur Beseitigung der Schwachstelle noch Firmware-Updates der Hardware-Hersteller notwendig sein, welche für die kommende Woche angekündigt wurden.
Wir werden Sie über die weitere Entwicklung auf unserer Homepage auf dem Laufenden halten.

Referenz Intel: https://security-center.intel.com/advisory.aspx?intelid=INTEL-SA-00088&languageid=en-fr
Referenz Microsoft: https://portal.msrc.microsoft.com/en-US/security-guidance/advisory/ADV180002
Referenz VMware: https://www.vmware.com/security/advisories/VMSA-2018-0002.html